Natürlich ist auch Niacin am Stoffwechsel beteiligt, es ist vor allem für die Regeneration von Muskulatur und Haut von Bedeutung. Des Weiteren spielt es eine nicht unbedeutende Rolle im ATP-Kreislauf und bei der Verdauung. Man kann also festhalten, dass man als Sportler einen höheren Vitamin B3 Bedarf hat, da mehr bei Regenerationsprozessen verbraucht wird.
Die DGE empfiehlt 11 bis 16 mg täglich zu sich zu nehmen.
Niacin verträgt sich allerdings nicht mit Zucker und Alkohol. Sollte man sich also größere Mengen Alkohol oder Zucker zuführen, kann das Vitamin B3, das in dieser Zeit vermutlich auch noch einige Zeit davor und danach, nicht in vollem Umfang genutzt werden.
Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass Niacin aus Tryptophan vom Körper hergestellt werden kann. Außerdem ist Vitamin B3 aus tierischen Lebensmitteln besser verfügbar als aus pflanzlichen.
Immer häufiger findet man Niacin in sogenannten Trainingsboostern. Es wird dazu gegeben, da Niacin ebenfalls im Sauerstoffhaushalt beteiligt ist und die Blutgefäße weiten kann. Des Weiteren kommt es bei vielen zu einem sogenannten Niacin Flash, bei dem sich einige Stellen am Körper rot verfärben können.
Besonders reich an Vitamin B3 sind Thunfisch und Lachs, Fleisch, Reis, Kartoffeln, sowie Hülsenfrüchte. So würden beispielsweise täglich 200g Putenbrust oder Lachs, kombiniert mit einer ähnlichen Menge Kartoffeln bereits den Bedarf decken.
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Disclaimer
Wie immer gilt, dass die Werte der DGE nur eine Orientierung sind. Es ist zu empfehlen, sich an der oberen Grenzen zu orientieren, da die Angaben eher dazu dienen einen Mangel zu verhindern, als ein Optimum vorzugeben.
Sportler haben bekanntermaßen einen höheren Verbrauch an Vitaminen und Mineralstoffen, daher sollte auch der Konsum dieser erhöht werden.
Natürlich sind das nur Empfehlungen, bei Unsicherheiten oder Unklarheiten, sollte besser ein Arzt aufgesucht werden und eventuell ein Blutbild veranlasst werden.
Wir übernehmen keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben und ebenso übernehmen wir keine Haftung für entstehende Schäden durch Konsum oder Nicht-Konsum.